Gerhard Holtz-Baumert war ein deutscher Schriftsteller.
Er war der Sohn des früheren Landarbeiters und Kohlenträgers Holtz. Er wuchs zunächst in Berlin-Moabit auf, 1933 zog die Familie nach Berlin-Friedrichshain. Nach dem Besuch der Acht-Klassen-Schule kam Holtz-Baumert auf das dortige Andreas-Gymnasium. Noch vor dem Abschluss musste er während des Zweiten Weltkriegs als Flakhelfer tätig werden. Die Ausbildungen und Einsätze führten ihn nach Berlin-Buchholz, in das Sudetenland und schließlich nach Neuruppin.
Das Kriegsende erlebte er auf der Flucht vor den Amerikanern in Richtung Dänemark. Allerdings geriet er bei Goldenstädt in Mecklenburg-Vorpommern in Gefangenschaft und wurde in einem Internierungslager bei Kraak festgehalten, aus dem ihm die Flucht gelang. Von dort kehrte er im Hochsommer 1945 nach Berlin zurück und konnte schließlich am Andreas-Gymnasium sein Abitur ablegen.









